Dachverband freie
darstellende Künste
Hamburg e.V.

DfdK

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Räume sichern, Perspektiven stärken – Kampagne #Kunst braucht Raum startet: Der DfdK-Newsletter im Mai

Liebe Mitglieder, liebe Freund:innen der freien Darstellenden Künste,

heute fällt der Startschuss für unsere Kampagne #Kunst braucht Raum. Sie reagiert auf eine Entwicklung, die viele von euch unmittelbar betrifft: Arbeitsräume werden knapper, Förderstrukturen unsicherer und damit geraten grundlegende Bedingungen künstlerischer Praxis unter Druck.
Mit der Kampagne rücken wir genau diese Situation in den Fokus. Denn Kunst entsteht nicht losgelöst von ihren Produktionsbedingungen, sondern ist auf konkrete Orte, Zeitressourcen und verlässliche Infrastruktur angewiesen. Gerade in einer angespannten Haushaltslage ist es wichtig, sichtbar zu machen, dass weitere Einschnitte nicht nur einzelne Projekte betreffen, sondern langfristig die Arbeitsfähigkeit der freien Szene schwächen.
Zugleich knüpft die Kampagne an Entwicklungen der vergangenen Jahre an: Mit Instrumenten wie dem Proberaumfonds wurden wichtige Schritte unternommen, um strukturelle Bedarfe der freien darstellenden Künste aufzugreifen. Umso entscheidender ist es jetzt, diese Ansätze im kommenden Doppelhaushalt 2027/28 verbindlich zu sichern und weiterzuentwickeln. Dazu gehört insbesondere die Verstetigung des Proberaumfonds.

Bei allen grundsätzlichen, strukturellen und kulturpolitischen Themen bleibt die Kunst weiterhin im Fokus: Mit Fringify – Independent Arts Festival Hamburg steht vom  04.06. bis 07.06.2026 eines der zentralen Festivalformate der freien darstellenden Künste in Hamburg an. Die 12. Ausgabe steht unter dem Motto #acutestate und nimmt eine Situation in den Blick, in der sich Räume verengen, Ressourcen schwinden und Kontinuitäten abbrechen. Neben zahlreichen Produktionen bietet sich hier die Möglichkeit, aktuelle Arbeiten zu sehen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und die Vielfalt der Szene zu erleben. Zwei der zu sehenden Produktionen konnten mit Hilfe der diesjährigen Diffusionsförderung gezeigt werden: „Clarice: Das Andere Sprechen“ von Analy Nágila sowie „Oh Europa! Dangerous Games“ von TÒ SU.

Neben der Kunst, schafft das Festival Raum für Austausch, kritische Reflexion und Begegnung, etwa beim "Café der Fördermöglichkeiten 2026", einem Angebot des DfdK in Kooperation mit Fringify. Das Format gibt Einblicke in aktuelle Programme und ermöglicht Gespräche mit Fördergeber:innen. Und mit der gemeinsamen Veranstaltung „Jurys in den freien darstellenden Künsten: Entscheidungsmacht und Perspektiven“ widmen sich der LAFT Berlin, der DfdK und Fringify dem vieldiskutierten Thema der Juryarbeit und sprechen über Fragen zu Entscheidungsprozessen und Transparenz.

Wir laden außerdem zu unserem nächsten Workshop "Gewaltfreie Kommunikation in Arbeits- und Probensituationen" am  21. Mai 2026 von 10 bis 14 Uhr mit Meredith Nicoll ein. Am selben Tag findet von 18 bis 20 Uhr im Foyer des HoheLuftschiff Kindertheaters & Theater Zeppelin Ensembles (Kaiser-Friedrich-Ufer 27, 20253 Hamburg) eine Informationsveranstaltung zur neuen Konzeption des Fringify-Nachfolgefestivals statt. Sie richtet sich insbesondere an Hamburger freie Theaterschaffende und bietet Raum für Informationen, Austausch und neue Perspektiven.

Noch bis zum  24. Mai 2026 läuft die Bewerbungsphase für die Tanzraumförderung, die freien Tanzschaffenden kontinuierliche Probenmöglichkeiten in Hamburger Studios eröffnet. Bewerbt euch jetzt!

Mit Blick auf internationale Perspektiven möchten wir euch zudem auf einen weiteren Termin aufmerksam machen: Am 29. Mai von 14 bis 19 Uhr, findet erstmals der International Artist Day in Hamburg statt – initiiert vom INTRO Programm, in Kooperation mit dem Interkulturellen Forum und dem DfdKim F-Pavillon. Der Tag richtet sich an Künstler:innen, die ihre Herkunftsländer verlassen haben und ihre Praxis in Hamburg fortsetzen oder neu aufbauen. Es geht um konkrete Fragen, aber auch um Austausch und Sichtbarkeit.

Lasst uns diese Anlässe gemeinsam nutzen, um in Austausch zu treten und die Themen, die uns wichtig sind, weiter voranzubringen!

P.S.: Wer aktuell Proberäume sucht, wird vielleicht bei Gustav Kunst fündig, dort gibt es derzeit noch freie Kapazitäten.

Herzlichst

Euer DfdK-Vorstand und NWB

Liebe Mitglieder, liebe Freund:innen der freien Darstellenden Künste,

heute fällt der Startschuss für unsere Kampagne #Kunst braucht Raum. Sie reagiert auf eine Entwicklung, die viele von euch unmittelbar betrifft: Arbeitsräume werden knapper, Förderstrukturen unsicherer und damit geraten grundlegende Bedingungen künstlerischer Praxis unter Druck.
Mit der Kampagne rücken wir genau diese Situation in den Fokus. Denn Kunst entsteht nicht losgelöst von ihren Produktionsbedingungen, sondern ist auf konkrete Orte, Zeitressourcen und verlässliche Infrastruktur angewiesen. Gerade in einer angespannten Haushaltslage ist es wichtig, sichtbar zu machen, dass weitere Einschnitte nicht nur einzelne Projekte betreffen, sondern langfristig die Arbeitsfähigkeit der freien Szene schwächen.
Zugleich knüpft die Kampagne an Entwicklungen der vergangenen Jahre an: Mit Instrumenten wie dem Proberaumfonds wurden wichtige Schritte unternommen, um strukturelle Bedarfe der freien darstellenden Künste aufzugreifen. Umso entscheidender ist es jetzt, diese Ansätze im kommenden Doppelhaushalt 2027/28 verbindlich zu sichern und weiterzuentwickeln. Dazu gehört insbesondere die Verstetigung des Proberaumfonds.

Bei allen grundsätzlichen, strukturellen und kulturpolitischen Themen bleibt die Kunst weiterhin im Fokus: Mit Fringify – Independent Arts Festival Hamburg steht vom  04.06. bis 07.06.2026 eines der zentralen Festivalformate der freien darstellenden Künste in Hamburg an. Die 12. Ausgabe steht unter dem Motto #acutestate und nimmt eine Situation in den Blick, in der sich Räume verengen, Ressourcen schwinden und Kontinuitäten abbrechen. Neben zahlreichen Produktionen bietet sich hier die Möglichkeit, aktuelle Arbeiten zu sehen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und die Vielfalt der Szene zu erleben. Zwei der zu sehenden Produktionen konnten mit Hilfe der diesjährigen Diffusionsförderung gezeigt werden: „Clarice: Das Andere Sprechen“ von Analy Nágila sowie „Oh Europa! Dangerous Games“ von TÒ SU.

Neben der Kunst, schafft das Festival Raum für Austausch, kritische Reflexion und Begegnung, etwa beim "Café der Fördermöglichkeiten 2026", einem Angebot des DfdK in Kooperation mit Fringify. Das Format gibt Einblicke in aktuelle Programme und ermöglicht Gespräche mit Fördergeber:innen. Und mit der gemeinsamen Veranstaltung „Jurys in den freien darstellenden Künsten: Entscheidungsmacht und Perspektiven“ widmen sich der LAFT Berlin, der DfdK und Fringify dem vieldiskutierten Thema der Juryarbeit und sprechen über Fragen zu Entscheidungsprozessen und Transparenz.

Wir laden außerdem zu unserem nächsten Workshop "Gewaltfreie Kommunikation in Arbeits- und Probensituationen" am  21. Mai 2026 von 10 bis 14 Uhr mit Meredith Nicoll ein. Am selben Tag findet von 18 bis 20 Uhr im Foyer des HoheLuftschiff Kindertheaters & Theater Zeppelin Ensembles (Kaiser-Friedrich-Ufer 27, 20253 Hamburg) eine Informationsveranstaltung zur neuen Konzeption des Fringify-Nachfolgefestivals statt. Sie richtet sich insbesondere an Hamburger freie Theaterschaffende und bietet Raum für Informationen, Austausch und neue Perspektiven.

Noch bis zum  24. Mai 2026 läuft die Bewerbungsphase für die Tanzraumförderung, die freien Tanzschaffenden kontinuierliche Probenmöglichkeiten in Hamburger Studios eröffnet. Bewerbt euch jetzt!

Mit Blick auf internationale Perspektiven möchten wir euch zudem auf einen weiteren Termin aufmerksam machen: Am 29. Mai von 14 bis 19 Uhr, findet erstmals der International Artist Day in Hamburg statt – initiiert vom INTRO Programm, in Kooperation mit dem Interkulturellen Forum und dem DfdKim F-Pavillon. Der Tag richtet sich an Künstler:innen, die ihre Herkunftsländer verlassen haben und ihre Praxis in Hamburg fortsetzen oder neu aufbauen. Es geht um konkrete Fragen, aber auch um Austausch und Sichtbarkeit.

Lasst uns diese Anlässe gemeinsam nutzen, um in Austausch zu treten und die Themen, die uns wichtig sind, weiter voranzubringen!

P.S.: Wer aktuell Proberäume sucht, wird vielleicht bei Gustav Kunst fündig, dort gibt es derzeit noch freie Kapazitäten.

Herzlichst

Euer DfdK-Vorstand und NWB