Liebe Mitglieder, liebe Freund:innen des DfdK,
die Bürgerschaftswahl in Hamburg liegt hinter uns, und nun richten sich die Blicke auf die Sondierungs- und Koalitionsgespräche. Sie werden darüber entscheiden, welche politischen Weichen für die nächsten fünf Jahre gestellt werden – auch in der Kulturpolitik. In den letzten Jahren hat die freie darstellende Szene in Hamburg an kulturpolitischer Sichtbarkeit gewonnen, und vieles spricht dafür, dass dieser Weg fortgesetzt wird. Doch welche Schwerpunkte gesetzt werden, bleibt abzuwarten.
Eines ist jedoch klar: Kulturpolitische Errungenschaften sind nie selbstverständlich. Sie müssen immer wieder neu verhandelt, verteidigt und weiterentwickelt werden – das hat sich in den vergangenen Monaten auch überregional gezeigt. Umso wichtiger ist es, als Szene präsent zu bleiben, Bedarfe klar zu benennen und kulturpolitische Prozesse aktiv mitzugestalten. Das kann jede:r Einzelne tun, doch vor allem in Initiativen und Interessensverbänden entfaltet Engagement seine größte Wirkung. Denn nur miteinander lässt sich mit einer starken Stimme kulturpolitisch etwas bewegen.
Ein maßgebliches Beispiel für die Wirkung von Zusammenarbeit ist der akuelle Mittelaufwuchs – sowohl innerhalb des DfdK als auch in der Abstimmung mit der Behörde für Kultur und Medien. Mit der Pressekonferenz im neuen monsun.theater wurde der Aufwuchs der Fördermittel nun offiziell verkündet. Hamburg stärkt die Förderung der freien Szene deutlich. Alle Details und Infos zu den neuen Fördertöpfen findet ihr hier.
Damit der DfdK eure Interessen weiterhin bestmöglich vertreten kann, möchten wir verstehen, wer unsere Mitglieder sind und was euch bewegt. Welche Hürden gibt es, sich aktiv zu beteiligen? Wo können wir euch noch gezielter unterstützen? Unsere Mitgliederbefragung hilft uns, genau das herauszufinden. Eure Teilnahme trägt direkt dazu bei, die Arbeit des DfdK mitzugestalten. ⇢ Wir freuen uns auf eure rege Teilnahme: Schaut in euer E-Mail-Postfach – die Befragung dauert ca. 10 Minuten, ist anonym und vertraulich.
Für alle, die neu in Hamburg sind und ihre ersten Schritte in der Kulturszene machen möchten, gibt es eine neue Unterstützung: Unsere INTRO-Stipendiatin Elena Leskova hat ein Mentoring-Programm für Künstler:innen mit Migrationserfahrung initiiert. Es unterstützt den Einstieg in die Hamburger Kulturlandschaft durch persönliche Begleitung und gezielten Austausch. Das Programm hilft, Netzwerke aufzubauen, Anlaufstellen zu finden und Förderstrukturen zu verstehen. Weitere Informationen zur Bewerbung findet ihr hier auf unserer Website.
Wer sich im Bereich Bühnentechnik weiterbilden möchte, kann im Workshop „Licht, Ton, Bühne – Technische Grundlagen für deine Produktion“ am 20. März auf Kampnagel praxisnah lernen, wie Technik nicht nur funktioniert, sondern kreativ gestaltet werden kann. Unter der Leitung von Lichttechniker Lars Kracht werden die Grundlagen von Ton, Video, Bühne und Licht vermittelt. Hier geht es direkt zur Anmeldung!
Neben der künstlerischen Umsetzung bleibt die finanzielle Planung eine der größten Herausforderungen. Ohne eine durchdachte Kosten- und Finanzierungsstrategie wird aus einer Projektidee oft keine Realität. Der Workshop „KFP – Kosten- und Finanzierungsplan für künstlerische Projekte in der freien Szene“ mit unserem Vorstandsmitglied Julia zur Lippe am 25. April bietet Einblicke in den Umgang mit Förderanträgen und alternativen Finanzierungswegen. Meldet euch hier direkt an.
Für Tanzschaffende gibt es zudem eine weitere Möglichkeit der Unterstützung. Ab dem 1. April startet die Bewerbungsphase für die Tanzraumförderung, die es ermöglicht, Probenräume für das eigene Training zu nutzen.
Kunst und Kultur brauchen verlässliche Strukturen, die kreatives Arbeiten ermöglichen, ohne sich in bürokratischen Hürden oder prekären Bedingungen zu verlieren. Es braucht das Wechselspiel zwischen politischer Gestaltung und den Stimmen der Kulturschaffenden, um eine Kulturpolitik zu entwickeln, die wirklich trägt. Beides gehört zusammen. Und an der Schnittstelle sitzt, herzlich und stets bemüht,
Euer DfdK ⍨
PS: Ab 6. März startet die zweite Staffel von „Brotlos Late Night“ – jeden zweiten Donnerstag auf YouTube. In der Talkshow geben die Hosts Hannah Ehlers & Kristina Nadj humorvolle Einblicke in das Theaterleben mit Gästen aus Schauspiel, Regie, Produktion und Musik. Viel Brot und noch mehr Brotlose – Werft schon jetzt einen Blick hinter die Kulissen der Hamburger Theaterwelt mit der ersten Staffel!
Liebe Mitglieder, liebe Freund:innen des DfdK,
die Bürgerschaftswahl in Hamburg liegt hinter uns, und nun richten sich die Blicke auf die Sondierungs- und Koalitionsgespräche. Sie werden darüber entscheiden, welche politischen Weichen für die nächsten fünf Jahre gestellt werden – auch in der Kulturpolitik. In den letzten Jahren hat die freie darstellende Szene in Hamburg an kulturpolitischer Sichtbarkeit gewonnen, und vieles spricht dafür, dass dieser Weg fortgesetzt wird. Doch welche Schwerpunkte gesetzt werden, bleibt abzuwarten.
Eines ist jedoch klar: Kulturpolitische Errungenschaften sind nie selbstverständlich. Sie müssen immer wieder neu verhandelt, verteidigt und weiterentwickelt werden – das hat sich in den vergangenen Monaten auch überregional gezeigt. Umso wichtiger ist es, als Szene präsent zu bleiben, Bedarfe klar zu benennen und kulturpolitische Prozesse aktiv mitzugestalten. Das kann jede:r Einzelne tun, doch vor allem in Initiativen und Interessensverbänden entfaltet Engagement seine größte Wirkung. Denn nur miteinander lässt sich mit einer starken Stimme kulturpolitisch etwas bewegen.
Ein maßgebliches Beispiel für die Wirkung von Zusammenarbeit ist der akuelle Mittelaufwuchs – sowohl innerhalb des DfdK als auch in der Abstimmung mit der Behörde für Kultur und Medien. Mit der Pressekonferenz im neuen monsun.theater wurde der Aufwuchs der Fördermittel nun offiziell verkündet. Hamburg stärkt die Förderung der freien Szene deutlich. Alle Details und Infos zu den neuen Fördertöpfen findet ihr hier.
Damit der DfdK eure Interessen weiterhin bestmöglich vertreten kann, möchten wir verstehen, wer unsere Mitglieder sind und was euch bewegt. Welche Hürden gibt es, sich aktiv zu beteiligen? Wo können wir euch noch gezielter unterstützen? Unsere Mitgliederbefragung hilft uns, genau das herauszufinden. Eure Teilnahme trägt direkt dazu bei, die Arbeit des DfdK mitzugestalten. ⇢ Wir freuen uns auf eure rege Teilnahme: Schaut in euer E-Mail-Postfach – die Befragung dauert ca. 10 Minuten, ist anonym und vertraulich.
Für alle, die neu in Hamburg sind und ihre ersten Schritte in der Kulturszene machen möchten, gibt es eine neue Unterstützung: Unsere INTRO-Stipendiatin Elena Leskova hat ein Mentoring-Programm für Künstler:innen mit Migrationserfahrung initiiert. Es unterstützt den Einstieg in die Hamburger Kulturlandschaft durch persönliche Begleitung und gezielten Austausch. Das Programm hilft, Netzwerke aufzubauen, Anlaufstellen zu finden und Förderstrukturen zu verstehen. Weitere Informationen zur Bewerbung findet ihr hier auf unserer Website.
Wer sich im Bereich Bühnentechnik weiterbilden möchte, kann im Workshop „Licht, Ton, Bühne – Technische Grundlagen für deine Produktion“ am 20. März auf Kampnagel praxisnah lernen, wie Technik nicht nur funktioniert, sondern kreativ gestaltet werden kann. Unter der Leitung von Lichttechniker Lars Kracht werden die Grundlagen von Ton, Video, Bühne und Licht vermittelt. Hier geht es direkt zur Anmeldung!
Neben der künstlerischen Umsetzung bleibt die finanzielle Planung eine der größten Herausforderungen. Ohne eine durchdachte Kosten- und Finanzierungsstrategie wird aus einer Projektidee oft keine Realität. Der Workshop „KFP – Kosten- und Finanzierungsplan für künstlerische Projekte in der freien Szene“ mit unserem Vorstandsmitglied Julia zur Lippe am 25. April bietet Einblicke in den Umgang mit Förderanträgen und alternativen Finanzierungswegen. Meldet euch hier direkt an.
Für Tanzschaffende gibt es zudem eine weitere Möglichkeit der Unterstützung. Ab dem 1. April startet die Bewerbungsphase für die Tanzraumförderung, die es ermöglicht, Probenräume für das eigene Training zu nutzen.
Kunst und Kultur brauchen verlässliche Strukturen, die kreatives Arbeiten ermöglichen, ohne sich in bürokratischen Hürden oder prekären Bedingungen zu verlieren. Es braucht das Wechselspiel zwischen politischer Gestaltung und den Stimmen der Kulturschaffenden, um eine Kulturpolitik zu entwickeln, die wirklich trägt. Beides gehört zusammen. Und an der Schnittstelle sitzt, herzlich und stets bemüht,
Euer DfdK ⍨
PS: Ab 6. März startet die zweite Staffel von „Brotlos Late Night“ – jeden zweiten Donnerstag auf YouTube. In der Talkshow geben die Hosts Hannah Ehlers & Kristina Nadj humorvolle Einblicke in das Theaterleben mit Gästen aus Schauspiel, Regie, Produktion und Musik. Viel Brot und noch mehr Brotlose – Werft schon jetzt einen Blick hinter die Kulissen der Hamburger Theaterwelt mit der ersten Staffel!